31.12.2007

Vorsätze 2008 - ohne mich

Alle Jahre wieder, kurz nachdem das Christkind da war, ist es Zeit gute Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen. Alljährlich ganz oben auf der Hitliste: Mehr Sport, weniger Alkohol, weniger Rauchen, weniger Stress. Laut Allianz ist in diesem Jahr auch mehr Vorsorgeuntersuchung beim Arzt ganz oben dabei. Ja sind die Leute denn alle total bekloppt?

Quelle: WikipediaGibt es nicht auch Vorsätze, die weniger mit Selbstkasteiung zu tun haben? Wer darauf steht kann doch einfach einen Büßergürtel umlegen. Hat den selben Effekt wie 3 Monate weniger rauchen oder der vergebliche Versuch doch irgendwie sportlich zu sein.
Nein, Vorsätze sollten doch Spaß machen. Wenn ihr euch also doch unbedingt irgend etwas vornehmen müsst, dann versucht es mit einer Sache, die bei euren Mitmenschen Interesse und nicht Mitleid weckt. Folgende Dinge wären möglich:
  • Nicht nur immer vom tollen Kulturangebot eurer Stadt reden, sonder es auch mal wahrnehmen
  • Nicht nur über das Leid anderer reden, sondern helfen
  • Mehr nachdenken und mehr hinterfragen, anstatt alles zu glauben
  • Weniger Stress verursachen anstatt sich genüsslich darin zu wälzen und in Selbstmitleid zu zerfließen
  • So leben, dass man mit sich selbst im Reinen ist (auch mit Bier und Kippen)
Ich persönlich nehme mir nichts vor, außer das Rauchen in Kneipen aufzugeben.

30.12.2007

Von Meinung zur Wahrheit

gedankenpingpong macht sich manchmal auch Gedanken über ernsthafte Themen, und muss natürlich auch Erwartungen erfüllen. Daher auch dieser Eintrag, der gleich mehrere Themen zusammenbringt und sogar eines der Elemente aus der Dreifaltigkeit des publizistischen Erfolgs zumindest peripher behandelt: die Politik.

Es geht um Meinungsbildung und als Beispiel nehmen wir die Bankenkrise. Diese hat nicht nur die SachsenLB, sondern auch andere deutsche und internationale Banken getroffen und zumindest in Fachkreisen, eine Debatte über die Zukunft des Bankensystems hervorgerufen. Darum soll es hier aber nicht gehen. Wer dazu mehr wissen will, sucht im Weltennetz und wer ein Nerd ist, der liest dieses Protokoll einer Anhöhrung wichtiger Bankerfuzzis vor dem Finanzausschuss des britischen Parlaments.

Worum es hier geht, ist Meinungsbildung und der Matthäuseffekt. Dieser besagt, dass bekannte Autoren häufiger zitiert werden als unbekannte. Und wenn Autoren diesen Effekt verstärken, indem sie sich gegenseitig zitieren, um sich einen Gefallen zu tun, nennt man das Zitierkartell. Und warum redet gedankenpingpong über den Matthäuseffekt? Reine Eitelkeit? Mitnichten. Vielmehr ist es ein wichtiges Element um zu erklären, wie die Meinung einer Person plötzlich zur vorherrschenden Meinung wird, oder gar zur allgemein gültigen Wahrheit.
Und das geht im Falle der Bankenkrise so:
Der in Großbritannien renommierte FT-Kolumnist Martin Wolf macht sich Gedanken, was man tun kann, um Bankenkrisen zu verhindern. Der in Deutschland renommierte Kolumnist der Schwesterzeitung FTD, Lucas Zeise, schreibt fast das gleiche und beruft sich auf Wolf. Daraufhin schreibt der Zeit-Autor Robert von Heusinger, zwar in keiner Kolumne, aber in seinem Blog auch noch einmal das gleiche und sagt, es sei erstaunlich, dass bereits die anderen beiden dasselbe gedacht haben (Lustiger Weise wird sein Blog von der Zeit unter dem Titel Herdentrieb publiziert). Wahnsinn, oder? Wenn das Thema für das Boulevard nicht zu komplex wäre, würde wahrscheinlich in den nächsten Tagen F.J. Wagner dieselbe Meinung äußern (allerdings ohne Querverweise zum Ursprung).

29.12.2007

Die kleine Welt eines Mannes

Es ist ja eigentlich nichts neues. Und vor gerade einmal zwei Jahres war es noch unser Bundeskanzler, der Europa zum Schmunzeln und Kopfschütteln brachte. Umso schöner ist es, dass es jetzt die Franzosen sind, mit einem anscheinen geistig verwirrten Staatsoberhaupt leben müssen. Immerhin sind sie daran selbst Schuld.

Ähnlich wie einst die Hamburger Richter Gnadenlos in die Bürgerschaft wählten, krönten die Franzosen im Mai diesen Jahres den Neocon Nicolas Sarkozy zu ihrem Staatsoberhaupt. Na ja, gekrönt wurde er nicht, aber zumindest gewählt. Für einen Mann seines Schlages ist es fast das gleiche.

Bereits 2005 hatte der Frauenschwarm seine radikale Einstellung erklärt, als er verkündete, er werde mit einem "Kärcher"die Vorstädte vom Gesindel befreien. Da war Richter Gnadenlos ja sogar besser. Immerhin benutzte der das Gesetz und keinen Hochdruckreiniger.
Nach der Präsidentenwahl folgen weitere Highlights, wie sein Tete-a-Tete mit Gadhafi, bei dem er ein paar zu Unrecht verurteilte bulgarische Krankenschwestern abholte und nebenbei einen Atomreaktor nach Libyen verkauft. Nicht zu vergessen auch der Urlaub mit nacktem Oberkörper und Bush-Besuch in den USA, sowie sein Auftritt vor Kameras, nachdem er mit Putin in Heiligendamm ein paar Kurze getrunken hatte.



Zum Jahresende wollte uns der nette Franzose dann noch einmal beweisen, dass er schon weiß, was sich gehört. Nach der Trennung von seiner Frau, zeigte er sich Herr der Lage, präsentierte alsbald seine heiße Freundin und machte Sie gleich zur Repräsentantin der Grande Nation. Und da der Mann ja gerne Urlaub mit Staatsbesuchen verbindet, nahm er seine Liebste einfach mal mit nach Ägypten. Dumm nur, dass man dort als unverheiratetes Paar nicht in einem Zimmer übernachten darf. Dieses Gesetz gilt zwar nicht für Ausländer, da Sarkozy es aber im Zuge eines Staatsbesuchs tat, wird der Regierung in Kairo jetzt vorgeworfen sie unterstütze Prostitution. Doch der Omnipräsident, wie ihn die Franzosen liebevoll nennen bewies auch politisches Fingerspitzengefühl und brachte ein Gastgeschenk mit, dass die Diskussion schnell beenden wird. Was ist es? Richtig, ein "Kärcher".

28.12.2007

The global O

Habt ihr es auch gespührt? Es ist jetzt eine Woche her und der Kosmos weist immer noch ganz klare Anzeichen davon auf. Zumindest glauben das einige. Nein, ich meine nicht den Wechsel der Jahreszeiten oder die Sonnenwende. Es geht um etwas viel größeres. Zumindest um etwas schöneres. Und das Beste ist: Vielleicht können wir im kommenden Jahr alle mitmachen.


Am 22. Dezember um 7.08 Uhr MEZ war es soweit. der Augenblick des synchronisierten globalen Orgasmus. Global Orgasm für den Weltfrieden. Wenn das mal keine gute Sache ist.
Ins Leben gerufen wurde das ganze von Donna und Paul. Einem alten Hippie-Paar aus Kalifornien, die schon die Organisation Baring Witness gegründet hat.
Und nachdem es bereits 2006 einen Global O gegen den Konflikt zwischen USA und Iran gegeben hat, wurde das ganze 2007 auf eine Uhrzeit synchronisiert. Nicht irgendwann, nein. Auf den Zeitpunkt der Sonnenwende, um den größten Effekt zu erzielen. Denn wir können alle den Unterschied ausmachen.
Das Global Consciousness Project, ein internationales Projekt der Zufallsforschung, kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass menschliches Bewusstsein einen Einfluss auf die Materie und kosmische Energie hat. Daraus schlussfolgerten Donna und Paul dann:

"Our minds influence Matter and Quantum Energy fields, so by concentrating our thoughts during and after The Big O on peace and partnership, the combination of high orgasmic energy combined with mindful intention for peace could reduce global levels of violence, hatred and fear."

Ziemlich schlau, oder? Deswegen haben sie den Global Orgasm ins Leben gerufen und in diesem Jahr ging es um Frieden, Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit und die Welterwärmung. Erscheint irgendwie willkürlich, ist es aber nicht.
Denn der Orgasmus ist ein so schönes Gefühl, dass man keinen Krieg will. Gerechtigkeit beginnt mit Verständnis. Wenn man also die Energie des Orgasmus mit der Empathie für alles Leben vereint, der Einfluss auf die Energie wäre gigantisch.
Und da die Welt mal eine Pause von unseren Sehnsüchten braucht sollten wir sie ihr mal gönnen. Was kann eine schönere Pause von übermäßigem Konsum sein, als ein Orgasmus?

Einen kleinen Hinweis haben die beiden aber noch: Da die Überbevölkerung ein wichtiger Grund für die übermäßige Beanspruchung der Erde ist, bitte schön verhüten. Es gibt schon genug Kinder auf der Welt.
Ja, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Außer, dass ich hoffe irgendwann mal ein Paket von den beiden zu bekommen. Die Kekse, von denen sie immer naschen, hätte ich auch gerne.

27.12.2007

Alles nur Zufall

Der Aufreger der Woche kam aus Frankreich. Da wollte ein Mann einfach nur einen Account bei der Firma Orange im Internet eröffnen und was passiert? Er wird beschimpft. Der Franzose marokkanicher Herkunft bekam als Passwort "salearabe" (dreckiger Araber) zugesendet. Laut Orange werden Passwörter automatisch generiert. Schimpfwörter sind praktisch ausgeschlossen. Bleibt abzuwarten, ob Orange herausfindet wie dieses Passwort zustande gekommen ist.


Wer selbst einmal gerne verbotene Botschaften unters Volk mischen will, kann das auf seinem KFZ-Kennzeichen tun. Allerdings ist nicht alles erlaubt. Eine bundesweite Richtlinie empfhielt Zulassungsstellen keine Kennzeichen zu vergeben, die auf nationalsozialistische Einrichrungen und verbotene Organisationen hinweisen. Kürzel wie SA, SS oder KZ sollte man daher auf deutschen Kennzeichen vergebens suchen. Finden kann man diese Kürzel in Deutschland aber trotzdem. Z.B. wenn man das Glück hatte ein kleines Auto in seiner Kinderüberraschung zu haben.
Bleibt die Frage, wie das Kürzel KZ auf den gelben Flitzer kam. Aber wahrscheinlich war das auch nur eine zufällige, durch einen Computer generierte Kombination.

26.12.2007

I did survive

Es war schon ein sehr einprägendes Erlebnis. Ein Wochenende Peking und danach sieht man die Welt mit anderen Augen. Bereits am Flughafen von Peking war ich froh, dort lebend raus gekommen zu sein. Warum? 450 000 Verkehrsunfälle gibt es jährlich in China und wenn ich mich recht erinnere sind es über 40 000 allein in Peking. Wenn man dort in einem Taxi sitzt, in dem vorsorglich hinten die Gurte ausgebaut wurden, weiß man nicht ob es die Angst ober die stinkende Luft ist, die die Übelkeit verursacht.



Egal, es war ja dafür umso spannender dort zu sein. Ich habe vieles gesehen, auf der chinesischen Mauer gestanden. Ein paar Chinesen haben jetzt sogar ein Foto mit einem blonden Europäer in ihrem Album. Ob sie dabei unbedingt ihren Arm um mich legen mussten?

Bei einer dieser angeberischen Unterhaltungen, in denen man seine Erlebnisse episch ausbreitet, fragte mich jemand nach dem Essen in China und machte mich auf die Arbeit von Zhou Qing aufmerksam. Der gute Mann hat ein wenig recherchiert und einen Bericht verfasst, neben dem alle Gammelfleisch-Skandale wie Kindermärchen wirken. Ein paar Highlights:
  • In Industriesalz eingelegtes und mit DDVP besprühtes Gemüse
  • Restaurants die ihren Speisen Opiate beimischen, damit die Gäste wiederkommen
  • Mit Füßen gekneteter und urinverseuchter Nudelteig
Da wird einem schon beim Lesen schlecht und ich frage mich, warum das Kung Pao Chicken, dass ich in Peking gegessen habe so unvergesslich gut war.

23.12.2007

gedankenpingpong wird digital

Wir sind ja schon ermahnt worden, dass wir outdatet seien. Deshalb schenken wir euch zu Weihnachten ein neues Layout. gedankenpingpong wird jetzt digital. Ihr könnt also auf dem Sofa bleiben und schön mit dem Joystick in der Hand mitmachen.
Aus und vorbei, die poppig-bunten Zeiten? Nein, eigentlich mochten wir sie viel lieber, deswegen lassen wir euch abstimmen welches Layout ihr wollt. Für alle, die das alte Layout vergessen haben, anbei eine Gedächtnisstütze.

22.12.2007

Weihnachstleitfaden

Weihnachten 2008. Wird es anders als die Jahre zuvor? Es wird wie jedes Jahr und trotzdem besser. Zumindest wenn ihr das hier lest. Denn wer auf ganz viele ferne Verwandte trifft, dem droht jedes Jahr Ungemach. Alle sind fröhlich, doch nach 30 Minuten hat man die üblichen, Wie-geht-es-dir-mir-geht-es-ganz-gut-schön-dich-mal-wieder-zu-sehen-Themen ausgegangen und man weiß nicht was man sagen soll. Also wird der Stammtisch ausgepackt und jeder darf seine Meinung zu allem und jedem äußern. Ihr hattet natürlich keine Zeit in den letzten Wochen, um Zeitung zu lesen oder Nachrichten zu sehen und steht dann blöd da. Deshalb kurz ein Themenüberblick und wie ihr euch verhalten solltet.

Boulevard
Wer mit wem, wann, wo und warum? Alles was in der Bunten steht wird kurz und bündig diskutiert. Die Fieslinge des Jahres (Seehofer, Andrea Kiewel, etc.) werden ausfindig gemacht und die Menschen denen sie Kummer beigefügt haben (Ehefrau, Dicke), werden bemitleidet. Am besten einfach gedankenverloren ins Glas schauen bis man gefragt wird worüber man nachdenkt. Will man das Thema beenden einfach folgendes antworten: "Ich habe mich gerade gefragt, wie schwierig es sein muss immer im Mittelpunkt der Medien zu stehen, die immer nur Halbwahrheiten verbreiten. Und anschließend wird man dann von Fremden beschimpft, die meinen einen zu kennen."

Mindestlohn
Ein sehr brisantes Thema. Zum einen natürlich, weil die da oben sich ja alles in die Taschen stopfen und das jetzt mal sein muss. Aber man will selbst nicht zu kurz kommen. Wäre ja schlimm. Hier empfiehlt sich eine differenzierte Meinung. Einfacht etwas wie "Ja, finde ich gut, aber dass die bei der Post gleich so viel bekommen müssen...", den Rest einfach so in sich hinein nuscheln, so dass es keiner versteht.

Managergehälter
Der Fall ist klar. Hier kann man nur was falsches sagen. Höchste Zeit fürd den Ich-hole-mir-ein-Bier- oder ich-geh-mal-eine-rauchen-Joker. Falls ihr da aber durch wollt, schlage ich eine pseudointellektuelle Strategie vor. Einfach etwas total sinnfremdes in seine Argumentation einfließen lassen und dabei auf irgend eine wissenschaftliche Studie hinweisen. Ein gutes Beispiel, bei dem man sich gerne bedienen darf gibt es von Thomas Fricke in der FTD.

Bahnstreik
Eigentlich total langweilig und ausgelutscht. Niemand will mehr drüber reden. Deswegen werden euch die meisten am Tisch dankbar sein, wenn ihr das Thema ganz schnell mit folgender Aussage beendet: "Der Schell macht sich doch nur wichtig und der Mehdorn ist eh ein Arschloch."

Motivation

Es ist ziemlich weit her mit der Motivation in den letzten Tagen, auch bei gedankenpingpong. Alles und mehr, sollte es noch einmal sein, damit ich mich ohne schlechtes Gewissen in die Weihnachtszeit verabschieden kann. Aber nein, nichts da. Keine Motivation auch nur mal ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten.
Da bleiben einem dann nur die üblichen Floskeln zur Selbstmotivation: Heute gebe ich mal wieder, ähh, ja, ähh, 100 Prozent. 'Na ja, ist ja logisch, mehr geht einfach nicht', denken jetzt die meisten. Weit gefehlt. Arsene Wenger lobte gerade vor Kurzem Jens Lehmann, er sei zu 200 Prozent Profi.
Auch ich hatte in meiner Jugend Trainer, die vor dem Spiel immer wieder 120 oder gar 150 Prozent von mir verlangten. Die Folge war natürlich, dass ich anstatt mich auf das Spiel zu konzentrieren über das mathematische Problem nachdachte: "Wenn 100 Prozent alles ist und ich gebe 150 Prozent, dann ist das doch automatisch alles und die 100 Prozent dann doch zwangsläufig nur noch 2/3, also 66,66 Prozent. Ob ich das dem Trainer sagen soll?" Was dabei raus kam, könnt ihr euch ja denken. Aber gedankenpingpong bring auf der Ersatzbank ja eh mehr Spaß als beim Laufen. Also doch alles blöde Floskeln um einen, der nicht zu viel denkt zu motivieren?
Die Lösung kam mir quasi über Nacht. Was, wenn die Trainer eigentlich einen Index mit einer auf 100 normierte Skala meinen. Schon mal auf die Idee gekommen? Vielleicht sollte ihnen das mal einer erklären. Aber das wäre bestimmt viel zu kompliziert.

21.12.2007

Glühwein

Aus gegebenem Anlass machen wir es heute besonders kurz. Beim Glühwein steckt der Teufel im Detail - oder genauer im Schuss. Auch auf dem Weihnachstmarkt auf der Fleetinsel kann ihn der Engel am Eingang nicht aufhalten. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Es bleibt trotzdem der beste Weihnachtsmarkt Hamburgs, mit dem zweitbesten Glühwein. Keine Touris, keine Jugendlichen Gangster und keine Anhäufung an Ramschständen.
Wer nicht auf Menschenmassen steht oder die Kommerzialisierung von Weihnachten zumindest bis zur Bescherung konsequent kritisieren will, kann sich auch selbst Glühwein machen. Rezeptor sagt euch wie. Also, Glühwein aufsetzen, Schuss rein, und ab auf den Balkon. Wer keinen hat macht einfach das Fenster auf. Ist auch kalt.